Greifswald nachhaltig und fair

„Greifswald nachhaltig und fair“: Veranstaltungsauftakt im Sankt Spiritus erfolgt

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald möchte sich zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen bekennen und der Kampagne „Fairtrade Town“ anschließen. Wie kann das Ziel erreicht werden?

Die lokale Fairtrade Towns – Initiative hatte hierfür ins Sankt Spiritus eingeladen (20.02.2018 – 18-20Uhr), um sich mit den Greifswalderinnen und Greifswaldern darüber auszutauschen. Was ist zu tun? Wer kann sich engagieren?

Die Veranstaltung richtete sich sowohl an politische Verantwortliche wie auch an die lokalen Händler und alle Greifswalder/innen, die als Konsumenten/innen durch bewusste Kaufentscheidungen zu einer nachhaltigen Entwicklung Greifswalds beitragen können und wollen.
Neben lokalen Akteuren und Unternehmern hatte sich Alexis Schwartz vom Eine-Welt-Landesnetzwerks M-V mit einem Beitrag und vielfältigen Informationen in die Diskussion eingebracht.

Im Rahmen der internationalen Kampagne „Fairtrade Town“ engagieren sich weltweit mittlerweile rund 2.000 Städte in 26 Ländern, die sich für fairen Handel einsetzen. Dazu gehören auch Rostock sowie Greifswalds Partnerstädte Osnabrück und Lund. Gemeinsam mit weiteren Akteuren wie der Greifswald Marketing GmbH, der Bildungsinitiative verquer, dem Stadtjugendring und dem Verein Weltblick soll der faire Handel in der Stadt weiter ausgebaut und bekannter gemacht werden. Die Verwaltung hat eine Beschlussvorlage erarbeitet, die derzeit in den politischen Gremien behandelt wird. Ziele sind die Annahme einer Musterresolution des Deutschen Städtetages durch die Greifswalder Bürgerschaft, mit der sich Greifswald zur Unterstützung der 17 UN – Nachhaltigkeitsziele entsprechend der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ bekennt und die Teilnahme an der internationalen Kampagne „Fairtrade Towns“.
„Die Universitäts- und Hansestadt handelt in dieser Hinsicht sehr verantwortungsvoll“, betont Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder, „sei es das energie- und klimabewusste Bauen, der Ausbau von Carsharing und Elektromobilität, der Mehrwegbecher „Greifswalder Pott“, die erhebliche Senkung des CO2-Ausstoßes oder die Klimapartnerschaft mit Pomerode in Brasilien – die Bürgerschaft hat sich bereits zu wichtigen Zielen bekannt. Darum wäre es nur folgerichtig, wenn sich Greifswald nun auch zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen bekennt.“