A little bit Moor Klimaschutz

Eine grüne Stadt mit Modellcharakter. So hat es ein Bürgergutachten aus dem Jahre 2010 gewünscht und so will sich Greifswald auch in Zukunft fühlen.

Deshalb ist die Stadt stets bemüht in den Bereichen Klimaschutz und Umweltschutz eine Vorreiterrolle einzunehmen. Wir sind Masterplan-Kommune, wir bekennen uns zu den internationalen Nachhaltigkeitszielen und wir unterstützen internationale Spitzenforschung.

Unter dem ausführlichen Titel „Emissionsbilanzierung und Handlungsempfehlungen für die Moorflächen im Greifswalder Stadtgebiet“ beantwortet eine neue Studie unter anderem die Fragen: Wie ausgedehnt sind die Moore im Greifswalder Stadtgebiet? Welcher Anteil davon ist trockengelegt und welche Emissionen werden dadurch freigesetzt? Wie ließen sie sich durch Wiedervernässung vermindern und wie könnte damit ein Beitrag zum lokalen Klimaschutz geleistet werden?

Entstanden ist die Studie im MORGEN-Projekt von Michael Succow Stiftung, Universität Greifswald und Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Dieses untersucht, wie Greifswald sich durch Revitalisierung von Moorflächen zum einen besser an den Klimawandel anpassen und dabei neue Stadt-Land-Beziehungen aufbauen kann. Die nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung nasser Flächen (genannt Paludikultur), zum Beispiel zur Produktion von Bau- oder Brennstoffen aus Rohrkolben oder Schilf vor Ort, bietet einen mögliche Perspektive dafür. Die Studie macht klar, dass die Stadt Greifswald auf den stadteigenen Moorflächen viel für den Klimaschutz tun kann. Die Studie empfiehlt nun die Entwicklung und zügige Umsetzung einer städtische Moor-und Klimaschutz-Strategie.

Studie zum Download: hier 

 

Mehr Information:
http://www.succow-stiftung.de/morgen.html

 

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